Mineralstoffe...
...werden in der Ernährungslehre unterteilt in Mengenelemente und Spurenelemente. Dabei handelt es sich immer um anorganische Elemente, die in der Regel zum Aufbau von Körpersubstanzen, wie beispielsweise der Knochen dienen. Mengenelemente kommen dabei im Körper in höheren Konzentrationen vor als die Spurenelemente. Mineralstoffe können von Hund und Katze nicht selbst synthetisiert werden und müssen deshalb über die Nahrung aufgenommen werden. Dabei bestehen Wechselbeziehungen zwischen verschiedenen Mineralien. So kann der Überschuss eines Minerals die Aufnahme eines anderes behindern. So sollte das Ca:P (Calcium:Phosphor) Verhältnis bei der Katze bei 1,15:1 liegen während der Wert bei Hunden bei ca. 1:1,3 liegen sollte. Auch Kalium und Natrium sollten in einem bestimmten Verhältnis nämlich 2:1 vorliegen.
In den nachfolgenden Tabellen werden die Mineralstoffe und ihre Wirkungsorte aufgelistet sowie mögliche Supplemente für die Ernährung mit B.A.R.F aufgezeigt. Hierbei handelt es sich v.a. um Supplemente des Katzen-B.A.R.F.ens :
Mengenelemente
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Calcium (Ca) |
Knochen und Zähne; bei Blutgerinnung beteiligt; Erregungsleitung bei Muskeln und Nerven |
Eierschale, Calciumcarbonat, Calciumcitrat, Algenkalk, Knochenmehl |
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Phosphor (P) |
Knochen und Zähne; essentiell für den Zellaufbau- und die Funktion: z.B. Bestandteil der DNA und in Form von ATP an der zellulären Energieversorgung beteiligt |
Dicalciumphosphat |
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Magnesium (Mg) |
neben Ca und P Bestandteil von Knochen, Knorpeln und Zähnen; Cofaktor verschiedener Enzymreaktionen; Stabilisierung des Ruhepotentials von Muskel- und Nervenzellen |
"Spirulina", normalerweise ist aber im Wasser, welches dazugeben wird genügend Mg enthalten--> muss also nicht supplementiert werden |
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Natrium (Na) |
Elektrolyt: Wasserhaushalt; Entstehung und Weiterleitung von Erregung in Nervenzellen |
Himalayasalz, Meersalz |
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Kalium (K) |
Elektrolyt: regelt des osmotischen Druck und ist somit für den Wasserhaushalt zuständig; Reizübertragung der Nerven und Muskeln; Aktivierung von Enzymen |
ist in ausreichender Menge im Fleisch enthalten |
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Chlor (Cl) |
Elektrolyt; mit Wasserstoff Bestandteil der Magensäure |
Himalayasalz, Meersalz |
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Spurenelemente
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Eisen (Fe) |
Bestandteil der roten Blutkörperchen: Sauerstofftransport; Cofaktor verschiedener Enzymreaktionen; Wichtig für die Zellatmung und das Immunsystem |
Fortain, Rinderblut, Niere, Milz |
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Kupfer (Cu) |
Cofaktor von Enzymen des Eisen-Stoffwechsels; Bildung von Pigmenten und Kollagen |
ausreichend im Fleisch vorhanden |
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Cobalt (Co) |
genaue Wirkungsweise noch relativ unbekannt, jedoch Bestandteil von Vit B12 |
Bierhefe |
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Mangan (Mn) |
Bestandteil der Mitochondrien; für Knochenentwicklung, Gehirn und Fortpflanzung essentiell |
ausreichend im Fleisch vorhanden |
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Zink (Zn) |
in vielen Geweben vorhanden; am Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen beteiligt |
ausreichend im Fleisch vorhanden |
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Jod (I) |
Synthese von Hormonen der Schilddrüse |
Seealgenmehl |
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Selen (Se) |
Schutz vor Oxidation der Zelle zusammen mit Vitamin E |
ausreichend in Fleisch und Fisch vorhanden |
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sowie Zinn, Fluor, Molybdän, Nickel, etc |
Bedeutung weitgehend unbekannt |
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